gegründet 1888

Totholzhecke wurde angelegt

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Pünktlich zum Herbstanfang wurde unter der Leitung von Frau Venzky, Ausbilderin im Garten & Landschaftsbau, mit tatkräftiger Unterstützung der Auszubildenden des Groner Bildungszentrums “Silberpräge” eine Benjeshecke angelegt. Zu finden ist die Totholzhecke am Papenkampsweg in Höhe des Kompostareals.

 

Die sogenannte Totholzhecke (auch Benjeshecke genannt) ist ein solcher Ort, der vielen anderen Pflanzen sowie Tieren bzw. Kleinstlebewesen sowie Nützlingen einen Lebensraum bietet. Eine Totholzhecke ist allerdings auf keinen Fall ein reiner abgestorbener Stapel aus Heckenpflanzen und Ästen, sondern eine bereits seit Jahrhunderten bekannte Art und Weise, seinen Gehölzschnitt sinnvoll weiter zu verwenden. Was aber noch viel besser ist: Sie hat einen erheblichen ökologischen Wert und zwar aus folgenden Gründen:

  • Holzhaufen sind sehr beliebte Verstecke Igel, die Helden des Gartens. Sie vertilgen vom Gärtner gefürchtete Schnecken und anderes Ungeziefer
  • Sie sind Siedlungsräume für Rotkehlchen oder Zaunkönige. Natürliche Nistplätze sozusagen, die es immer weniger zu finden gibt.
  • Sie bieten Verstecke für Jungvögel sowie nützliche Insekten

Gut zu wissen: Im Grunde wieder entdeckt wurde diese Möglichkeit am Anfang der 80er Jahre durch H. Benjes, der den hohen Wert für die Neubelebung sowie ökologische Vernetzung von Feldfluren erkannt hat und viel Zeit und Energie in die Anlagen solcher Hecken gesteckt hat. Daher auch das Synonym „Benjeshecke“.

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